Gemeinde Blaibach - Landkreis Cham

Grandioser Festabschluss zum 150-jährigen Jubiläum - Feuerwehr Blaibach lud zum Helferabend


Über 200 Gäste waren der Einladung der Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Blaibach am Freitag, 13. Januar 2017, ins Haus des Gastes gefolgt, um das 150-jährige Jubiläum, dass im vergangenen Juli über drei Tage gefeiert werden konnte, in einem feierlichen Rahmen abzuschließen. Die vielen Helfer, ob an der Kuchentheke, dem Ausschank oder natürlich auch die Eltern mit ihren Kindern, welche die Festhonorationen begleitet hatten, kamen gerne, um nochmal auf das grandiose Fest zurückzublicken.

Über 200 Helfer folgten der Einladung

Nach einer kurzen musikalischen Einleitung durch das Duo „Bayerwald Ladies" begrüßte der Vereinsvorsitzende und Festleiter Heinrich Krieger die vielen erschienenen Helfer sowie die große Abordnung des Patenvereins, der Feuerwehr Bärndorf. Krieger dankte allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Fests beigetragen hatten und rief nacheinander Schirmherr Wolfgang Eckl, Festmutter Isabella Höcherl, Festbraut Ramona Raab und Patenbraut Regina Krieger, jeweils mit ihren Begleitkindern, nach vorne. Zusammen mit Kommandant und Festleiter Thomas Raab honorierte er deren Einsatz beim Gründungsfest und die Übernahme dieser besonderen Ehrenämter. Als Zeichen der Anerkennung überreichten sie je einen Gutschein und die Begleitkinder durften ein großes Erinnerungsbild in Empfang nehmen. Dem Patenverein, der FF Bärndorf, galt ebenfalls ein großer Dank für die großartige Unterstützung und Präsenz beim Fest. An allen Festtagen waren sie sehr stark vertreten und haben ihrem Patenamt alle Ehre gemacht. Als kleines Dankeschön überreichte Heinrich Krieger dem Vorsitzenden der Bärndorfer Wehr, Josef Speckner, einen geschnitzten Florian.

Dank galt besonderes den Honorationen

Speckner ließ es sich auch nicht nehmen und dankte den Blaibachern für die Ehre, wieder als Patenverein mitfeiern zu dürfen. Gerne hatte der Verein dieses Amt übernommen und sehr zahlreich beteiligten sich die Mitglieder bei den Festivitäten. Besonderen Dank richtete Josef Speckner auch an Julia Sauerer, die das Amt der Patenbraut übernommen hatte, sowie den Eltern der Begleitkinder. Auch er überreichte den Bärndorfer Begleitkindern ein kleines Geschenk zum Dank. Das nächste Gründungsfest der Bärndorfer können sich die Blaibacher bereits jetzt vormerken, hier werde dann wieder genauso partnerschaftlich zusammengehalten.
Dankesworte gab es weiterhin an die Brauerei Rhaner Bräu, vertreten durch Braumeister Josef Alt, sowie die Fotografin Eva Meimer, die unzählige Bildaufnahmen angefangen vom Schirmherrnbitten bis hin zum Festsonntag für den Verein gemacht hat. Stolz können beide Festleiter sein, dass so viele Mitglieder bei allen Terminen anwesend waren, besonders beim Festzug am Sonntag. Sehr glücklich schätzen kann sich der Verein zudem, dass das Fest von keinerlei Streitigkeiten oder Unfällen überschattet war und die Kameradschaft in dieser Zeit gestärkt wurde.
Nachdem das üppige kalt-warme Buffet, das vom Vereinswirt Wolfgang Rösch und dem Gasthaus Kiefl gemeinsam aufgetragen wurde, eröffnet war, stärkten sich die Anwesenden ausgiebig und nebenbei sorgten unzählige Bilder vom Festverlauf auf einer auf der Bühne aufgebauten Leinwand für viele Erinnerungen an das Gründungsfest.

Ein großes Buffett erwartete die Helfer

„Einer für alle, alle für einen – so lautet ein Leitspruch der Feuerwehr. Das galt jedoch bei unserem Fest nicht", so begann der Ehrenvorsitzende der FF Blaibach, Alfred Knobloch, seine Ansprache an diesem Abend. „Bei uns hieß es zwei für alle, alle für zwei", so Knobloch weiter. Für die unzähligen Stunden Vorbereitungsarbeit und den ehrenamtlichen Einsatz für den Verein erhielten die beiden Festleiter Heinrich Krieger und Thomas Raab jeweils aus den Händen ihrer Stellvertreter, dem zweiten Vorsitzenden Rudolf Raab und dem zweiten Kommandanten Stefan Höpfl, als Erinnerung an das Fest eine große Bildercollage und jeweils einen Gutschein, der den beiden etwas Erholung für die vielen geleisteten Arbeiten geben soll.

Dank galt besonders den beiden Festleitern

Abschließend enthüllten die beiden noch ein großes Bild, gerahmt im gleichen Holz aus dem die Bar zum Fest gebaut worden war, mit Erinnerungen an die Bar und einem T-Shirt, auf dem alle dort eingesetzten Helfer unterschrieben haben. Dies soll einen schönen Platz im Feuerwehrgerätehaus finden.

Ein Andenken an die grandiose Bar

Nach dem offiziellen Teil ging es bei musikalischer Unterhaltung noch bis weit in die Nacht gemütlich und kameradschaftlich weiter – ein rundum gelungener Abschluss für ein unvergessliches Gründungsfest.

Feuerwehr Blaibach "angelt sich die Festmutter"


Festhonorationen zum Jubiläum nun komplett


Am Nachmittag des 2. April 2016 zog eine große Abordnung unserer Wehr unter musikalischer Begleitung des Blaibacher Spielmannszuges nach Pulling zum dortigen Gasthof Fischerstüberl, um Isabella Höcherl um Übernahme des Ehrenamts der Festmutter zu bitten.

Auf dem Weg nach Pulling...

Auf dem Weg nach Pulling...

Aufstellung im Hof der Höcherls

Die Fischerstüberl-Chefin und ihre Familie begrüßten die Festausschuss- und Vereinsmitglieder, die weiteren Festhonorationen sowie den Spielmannszug ganz herzlich auf ihrem Anwesen. Festleiter Heinrich Krieger trug die Bitte vor, das Amt der Festmutter beim 150-jährigen Gründungsfest im Juli zu übernehmen.

Die Bitte wurde vorgetragen

Die erwählte Festmutter zeigte sich sehr erfreut, denn so könne sie mit diesem Ehrenamt ein Stück weit zurückgeben, was die Feuerwehr geleistet hat, denn auch das Anwesen Höcherl ist schon mehrfach von Hochwasser heimgesucht worden. Doch hielt sie ihre offizielle Antwort erst noch etwas zurück und stellte den Bittstellern drei Aufgaben, die sie bewältigen mussten.
Da sich Feuerwehrmänner blind aufeinander verlassen können müssen, galt es zuerst, mit einer Lanze bestückt auf einem Bobbycar bei verbundenen Augen mehrere Ringe einzusammeln. Dem Fahrer, unserem stv. Kommandant Stefan Höpfl, wurden dabei die Augen verbunden und er bekam die Richtungsansagen von seinem Feuerwehrkameraden Matthias Frohnauer, der auf einem Hometrainer radelnd Hilfestellung leisten musste.

Mit den richtigen Kommandos ging es gut voran

Mit den richtigen Kommandos ging es gut voran

Im Anschluss galt es für sechs Kameraden, in Schutzanzugjacke und Helm Platz zu nehmen. Eine jeweils auf dem Helm befestigte Kerze musste vom Vereinsvorsitzenden Heinrich Krieger mit einer nicht allzu zielgenauen Wasserpistole gelöscht werden.

Ein Strahlrohr ist zielgenauer...

Nachdem auch diese Aufgabe gemeistert war, ging es – wie sollte es beim Fischerstüberl anders sein – ums Angeln. Aus einem im Hof aufgebauten großen Plantschbecken mussten Enten und Fische geangelt werden. Nachdem Kommandant Thomas Raab, der sich als Angler betätigen musste, mit einer 8-Meter-Rute die zwei mit den Buchstaben „J" und „A" beschrifteten Badetiere erfolgreich an Land gezogen hatte, gab Bella Höcherl ihr offizielles „JA"-Wort und sogleich wurde die Festmutter mit großem Applaus gefeiert.

Kommandant Raab angelte mit Erfolg

Sie freue sich schon auf das Fest im Juli und wünscht allen einen harmonischen Festverlauf. Zwischen den Aufgaben gab eine 4-Mann-Kapelle je ein Musikstück zum Besten und als Dank für die Amtsübernahme intonierte abschließend der Spielmannszug noch ein Stück. Nachdem es für die frisch gebackene Festmutter noch einen Blumenstrauß gab, lud diese im Anschluss alle Anwesenden zu Speis und Trank sowie Musik ins Fischerstüberl ein.

Blumen für die Festmutter

Die Musikkapelle, bei welcher ein Neffe der Festmutter mitspielt, unterhielt die Gäste bestens bis nach Mitternacht und die Stimmung war großartig.

Die Festhonorationen sind komplett Auf geht´s ins Fischerstüberl Fahnenjunker Matthias Knobloch zeigte sein Können
 

So leicht bringt die Blaibacher nichts außer Puste

Nach Fußmarsch Aufgaben bewältigt - FF Bärndorf ist Patenverein

Nachdem die Feuerwehr Blaibach sich bereits die Zusagen von Schirmherr, Festbraut, Festmutter und Patenbraut gesichert hat, steht nun auch ein bewährter Patenverein zur Seite.
Zu Fuß legten am Samstagabend, 9. April 2016, etliche Vereinsmitglieder den Weg von Blaibach hinauf nach Kolmberg zurück, um die Feuerwehr Bärndorf um Übernahme des Patenamtes zu bitten. Mit dabei hatten sie einen Schubkarren auf dem sie symbolisch ein Fass Bier mitführten.

Der Jubelverein auf dem Weg nach Kolmberg

Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Ehrenvorsitzenden Alfred Knobloch ging es dann weiter bergauf. Die Verbindung der beiden Vereine ist nicht neu – denn bereits 1991 stand die FF Bärndorf der FF Blaibach als Patenverein zur Seite und die Blaibacher waren Pate beim 75-jährigen Gründungsfest der Bärndorfer im Jahr 1997. Kurz vor dem Feuerwehrgerätehaus stellen sich die Mitglieder der Jubelwehr, die Festhonorationen und der Blaibacher Spielmannszug, dem auch viele Wehrleute angehören, auf und gingen die letzten Meter mit musikalischer Begleitung. Beim Gerätehaus angekommen begrüßte der Vorsitzende der FF Bärndorf, Josef Speckner, ihre Nachbarn und Bittsteller recht herzlich, ebenso den Bürgermeister der Gemeinde Chamerau, Stefan Baumgartner, sowie Kreisbrandrat Johann Weber.

Ankunft zur Bittstellung

Josef Speckner begrüßte die Blaibacher

Bevor der Festleiter und Blaibacher Vereinsvorsitzender Heinrich Krieger die Bitte um erneute Übernahme des Patenamts aussprechen durfte, mussten die beiden Vereinsvorsitzenden sowie die beiden Kommandanten der FF Blaibach auf einem bereitgelegten Balken niederknien.

Die Bitte wurde auf Knien vorgetragen

Der Bärndorfer Vorsitzende war erfreut über das ausgesprochene Vertrauen ihrer Nachbarn, jedoch stellte er die Zusage erst nach Erfüllung von Aufgaben in Sicht.
Diese trug Speckner in Versform vor, und so gab es als erste Aufgabe für die beiden Vorsitzenden Heinrich Krieger und Rudolf Raab und die beiden Kommandanten der Blaibacher Wehr , Thomas Raab und Stefan Höpfl, zur Stärkung nach dem weiten Fußmarsch eine sehr trockene Begrüßungsmahlzeit.

Nicht sonderlich schmackhaft war die Brotzeit

Diese Speise war zwar nicht allzu schmackhaft, dennoch schaffte das Vierergespann die ganze Portion, ließ jedoch gerne den einen oder anderen Neugierigen zwischendurch probieren.

Ein Reindl voll musste geleert werden

Ende in Sicht

Damit den Vieren diese Brotzeit nicht im Hals stecken blieb, gab es von der Bärndorfer Patenbraut Julia Sauerer und der Patenbraut aus Blaibach, Regina Krieger, jeweils ein Weißbier hinterher. Serviert wurde dies aus Weißbiergläsern, die in einem Brett fixiert waren. So musste der Durst gemeinsam und sehr zügig gestillt werden.

Es gab ein Weißbier nach der trockenen Brotzeit

Gemeinsam wurden die Gläser geleert

Nachdem auch diese zweite Aufgabe gemeistert war, galt es noch, einen an einem Verteiler befestigten Luftballon aufzublasen. An dieser Aufgabe durften sich Festmutter Isabella Höcherl, Festbraut Ramona Raab und Patenbraut Regina Krieger versuchen.

Der Luftballon enthielt die Antwort

Jede hatte dazu ein am Verteiler angeschlossenes Strahlrohr als Hilfsmittel zur Verfügung.

Reichlich Puste war nötig

Um es ihnen jedoch nicht zu schwer zu machen, wurden sie von weiteren Mitgliedern des Festausschusses der FF Blaibach abgelöst.

Der Festausschuss löste die drei ab

Nur gut, das die Blaibacher nach dem langen Fußmarsch noch nicht außer Puste waren um den Ballon mit rund einem Meter Durchmesser aufzublasen.

Gut einen Meter Durchmesser hatte der Ballon

Als dieser geplatzt war, kam die darin enthaltene schriftliche Zusage zur Übernahme des Patenamts zum Vorschein.

Die schriftliche Antwort kam zum Vorschein


Festleiter Krieger las die Antwort auf seine Bitte vor

Nach einem kräftigen Applaus gaben die Spielleute des Spielmannszuges nochmals ein Stück zum Besten, ehe die beiden Vereine gemeinsam in das vor dem Feuerwehrhaus aufgebaute Zelt einzogen.

Der Spielmannszug dankte musikalisch

Fahnenjunker Matthias Knobloch beim Einzug ins Zelt

Dort zapfte Schirmherr Wolfgang Eckl gekonnt mit drei Schlägen das erste Fass Rhaner-Festbier an.

Schirmherr Wolfgang Eckl zapfte das erste Fass Bier an

Bei musikalischer Unterhaltung sowie Speis und Trank feierten die beiden Vereine die wieder aufs Neue besiegelte Patenschaft und alle waren sich einig – jetzt kann das Gründungsfest im Sommer kommen.

Festbraut stellt Bittsteller vor Aufgaben


Natürlich gehört zu einem Gründungsfest auch eine Festbraut mit dazu. Bei der Feuerwehr Blaibach ist dieser Posten seit Samstag, 5. März, nun ganz offiziell besetzt. In den frühen Abendstunden zog der Festausschuss der Ortsfeuerwehr unter musikalischer Begleitung des Blaibacher Spielmannszugs durchs Dorf, auf dem Weg in die Pechlergasse zu Ramona Raab, um diese um Übernahme dieses Ehrenamtes zu bitten.

Wieder mit dabei - der Spielmannszug

Neben Schirmherr Wolfgang Eckl und Patenbraut Regina Krieger war auch die künftige Festmutter Isabella Höcherl wieder mit dabei, ebenso die Vereinsfahne mit den beiden Fahnenbegleiterinnen. Am Ziel angekommen hatten es die Bittsteller diesmal nicht so leicht, denn für sie war etwas vorbereitet.
Im Hof des Anwesens war ein Holzbalken aufgebaut. So musste Festleiter Heinrich Krieger die Bitte um Übernahme des Amtes der Festbraut kniend aussprechen.

Festleiter Krieger bat Ramona Raab auf Knien um die Amtsübernahme

Ramona Raab begrüßte die Wehrmänner und die Spielleute des Spielmannszuges und dankte für deren Kommen. Zudem war sie sehr erfreut, dass sie für dieses Ehrenamt auserkoren worden war. Doch bevor sie ihre Antwort auf die Bitte gab, bat sie die beiden Kommandanten Thomas Raab und Stefan Höpfl, den Vereinsvorsitzenden Heinrich Krieger sowie den Fahnenjunker Matthias Knobloch und Feuerwehr-Chefkoch Alexander Engl hervor.

Für diese fünf gab es vor den Aufgaben einen Begrüßungsschnaps

Nach einem Begrüßungsschnaps, kniend auf dem Holzbalken eingenommen, mussten erst einmal zu der Zahl "150" aufgebaute brennende Kerzen mit einer Wasserpistole gelöscht werden, was sich als nicht so einfach herausstellte. Dennoch wurde diese erste Hürde ohne größere Probleme genommen.

150 Kerzen galt es zu löschen

Im Anschluss stellte die künftige Festbraut den knienden Kameraden dann noch fünf Fragen zum allgemeinen Feuerwehrwissen, aber auch aus der eigenen Vereinsgeschichte. So zum Beispiel wer der Schirmherr bei der Gerätehausanbau-Einweihung 2008 war oder wann der letzte Einsatz war. Die Fragen wurden natürlich alle richtig beantwortet. Ramona Raab bekundete dann sogleich, dass sie sehr erfreut sei, dass sie für diese ehrenvolle Aufgabe auserkoren worden ist und nahm die Bitte dankend an.

Applaus gab es für das

Nach einem kurzen musikalischem „Dankeschön" durch den Blaibacher Spielmannszug, bei dem auch an diesem Abend selber wieder einige Mitglieder des Festausschusses mitspielten, war die Abordnung noch auf Speis und Trank in das neue Heim eingeladen. Bei guter Unterhaltung nutzte man die Zusammenkunft erneut für ein paar gemütliche Stunden.

Die beiden Festleiter mit Festbraut Ramona Raab

 
Montag, 20. August 2018

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