Gemeinde Blaibach - Landkreis Cham

Aktivitäten

Die Feuerwehr hautnah erlebt

Was in großen Umfragen immer wieder bestätigt wird, zeigte sich auch am 12. August in Blaibach: Die Feuerwehr ist einer der Berufe und Vereine, der mitunter das höchste Ansehen und Vertrauen genießt. Im Rahmen der Jugendfreizeit kamen gleich 34 Kinder zur Blaibacher Feuerwehr, um sich von den beiden Jugendwarten Martin Raab und Christian Amberger sowie deren Helfern die Aufgaben und Geräte der Rettungsorganisation Feuerwehr zeigen zu lassen. Zu Beginn stimmte Johannes Graßl die Kinder mit einem Frage-Antwort-Spiel auf das Thema Feuerwehr ein. So wollte er beispielsweise wissen, wie man die Feuerwehr im Notfall richtig ruft, oder welche Aufgaben sie hat. Zudem wurde ein Feuerwehrmann in kompletter Einsatzkleidung vorgezeigt, nicht nur, um den Kindern die Angst vor einem Feuerwehrmann mit Atemschutzgerät und Maske zu nehmen.

Das Frage-Antwort-Spiel kam gut an

Natürlich durften die Kinder auch Einsatzjacke und Feuerwehrhelm anprobieren. Sehr erfreulich war, dass viele Kinder schon ein teils sehr umfangreiches Wissen zur Feuerwehr hatten.

Ein Feuerwehrmann wurde komplett eingekleidet

Große Freude für kleine Gäste: Jacke und Helm anprobieren

Bei der ersten Station wurden Schläuche und Armaturen erklärt und vorgeführt. Stefan Höpfl, stellvertretender Kommandant unserer Wehr, erklärte den Kindern, woher und wie man Wasser beispielsweise aus einem Hydranten über Schläuche bis zum Strahlrohr bringt. Zu Beginn durfte natürlich erst einmal der Feuerwehrschlauch ausgeworfen werden:
So wird´s gemacht: Einen Schlauch richtig auswerfen

Die Kinder durften sich dann selber als Feuerwehrmann üben, mit Jugendfeuerwehrjacke und Handschuhen ausgestattet ging es daran, Tennisbälle von der Spitze eines Verkehrsleitkegels herunterspritzen. Dass dies nicht einfach war, konnten die 34 Kinder selber erfahren. Mit etwas Geduld gelang es aber allen, die Bälle zu Fall zu bringen.

Nicht gerade einfach: Die Bälle müssen fallen

Im teils abgedunkelten Feuerwehrhaus wurde den Kindern der Einsatz einer Wärmebildkamera gezeigt. Sie durften auch selber ausprobieren, wie man verschiedene Wärmequellen im Display sieht.

Ein ausgeschalteter Scheinwerfer kann noch ganz schön heiß sein

Neben dem Handabdruck an einer Tür oder Fußabdrücken am Boden sahen sie auch, wie heiß ein eben ausgeschalteter Scheinwerfer sein kann.

Bei einem kleinen Staffellauf galt es an einer weiteren Station, auf einem Schlauch balancierend und um Hindernisse laufend, mit möglichst viel Wasser in einem Eimer am Ziel anzukommen.

Der Staffellauf forderte die Kinder und weckte Teamgeist

Das Highlight aber war wohl der richtige Löscheinsatz, der zum Abschluss für die Teilnehmer vorbereitet worden war. So durften die Kinder unter Anleitung selber ein kleines Feuer löschen.

Vier kleine Brände wurden entfacht

In sicherer Entfernung wurde erst noch einmal mit der Wärmebildkamera ein echtes Feuer betrachtet:
Mit der Wärmebildkamera wurde das Feuer angesehen

Noch ein paar Worte zum richtigen Löschen eines Feuers bevor es los ging:
Johannes Graßl gab Sicherheitshinweise

Dann durften sich die Teilnehmer endlich als richtiger Feuerwehrmann betätigen und unter fachkundiger Anleitung und mit einem Feuerwehrmann an der Seite das Feuer löschen.
Das Highlight: Ein richtiges Feuer löschen

Das Highlight: Ein richtiges Feuer löschen

Nachdem den eifrigen Nachwuchseinsatzkräften „Feuer aus“ bestätigt werden konnte, gab es noch für alle von Kommandant Thomas Raab am Grill Bratwurstsemmeln zur Stärkung.
Hier grillt der Chef noch selbst :-)

Donnerstag, 18. Januar 2018

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