Am Vormittag des 2. Mai 2005 wurden wir in die Gsteinetstraße alarmiert, da bei Schneidarbeiten an einem ausgedienten Öltank in Kellerräumen plötzlich Rauchentwicklung festgestellt wurde, und sich die dort arbeitende Person daher nicht mehr in den Räumlichkeiten aufhalten konnte.
Am Einsatz eingetroffen, stellte der erste Atemschutztrupp aus Blaibach fest, dass sich im Lagerraum der Öltanks bereits starker Qualm gebildet hatte, im Innern des Tanks loderten Flammen. Mit Hilfe von nur zwei Eimern Wasser wurde dieser Brand jedoch schnell gelöscht, bevor er sich vergrößern konnte.
Der zweite Trupp aus Miltach war inzwischen auch am Brandobjekt und unterstützte die Löscharbeiten. Die Wasserversorgung über zwei Hydranten in der Nähe blieb jedoch noch bestehen, der noch 90°C heiße Tank wurde sicherheitshalber noch mit Schwerschaum teilgeflutet, um ein erneutes Aufflammen der Ölreste zu verhindern. Die Feuerwehr Kötzting kontrollierte danach noch einmal per Wärmebildkamera die Temperatur. Zur Entrauchung der betroffenen Räume wurden zwei Hochdrucklüfter in Stellung gebracht. Die Nachbarwehren rückten ab, und nachdem der Schaum ausgebracht wurde, verließen auch die Kräfte aus Blaibach das Einsatzobjekt wieder.
Neben den alarmierten Feuerwehren aus Blaibach, Miltach, Bärndorf und Kötzting war auch KBM Andreas Bergbauer an die Einsatzstelle geeilt.
Bericht: A. Ziereis, FF Blaibach, Bilder: Richard Richter, FF Kötzting