Am Wochenende vom 07. bis 09. November 2014 unternahmen 43 Teilnehmer den wohl weitesten Vereinsausflug in der Vereinsgeschichte der Feuerwehr Blaibach. Ziel war das über 500km entfernt liegende Györ in Ungarn.
Bereits in den frühen Morgenstunden am Freitag verließen die Feuerwehrmänner und Frauen die Heimatgemeinde und machten sich auf den Weg nach Österreich. Kurz vor Linz wartete bereits der erste Programmpunkt des Ausfluges, die Besichtigung des Produktionswerkes des Feuerwehrfahrzeugherstellers Rosenbauer.
In 2 Gruppen aufgeteilt wurden die Besucher von Sebastian Lang, Mitarbeiter der Firma Rosenbauer und Hans de Vigneux, Mitarbeiter von Furtner & Ammer, durch das Werk 2 in Leonding geführt. Erst seit Mai 2014 läuft hier die Produktion auf 52.000m² und ist wohl im Moment das modernste Fahrzeugwerk der Feuerwehrbranche.
Sehr interessante Einblicke in die Herstellung und Fertigstellung des Fahrzeugtyps AT und des Sonderlöschfahrzeug Panther (Flughafenlöschfahrzeug) konnte man durch den frühen Besuch am Freitagvormittag gewinnen, da die Produktion noch im vollen Gange war.
Nach 2 Stunden Werksbesichtung hieß es dann Weiterfahrt zum eigentlich Ziel Györ. Gegen 17 Uhr erreichte man das Hotel Famulus, welches die Unterkunft für die nächsten 2 Tage war. Mit dem gemeinsamen Abendessen ging der erste Ausflugstag bereits früh zu Ende, da das Samstagprogramm bereits um 7:45 mit der Abfahrt vom Hotel weiterging. Ziel war das nicht weit entfernte Audi Werk. Hier folgte man der Einladung des „Wahlblaibachers" Simon Meyer, der seit der Geburtsstunde des neuen Werks am Standort Györ vor Ort tätig ist. Verteilt auf die Produktionsschritte Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und der fertigen Montage konnten die Blaibacher die Entstehung des Audi A3 Cabrio mitverfolgen, welches neben dem Modell der A3 Limousine, dem TT und dem TT Roadster am Standort Györ produziert wird.
Zuletzt durfte natürlich die Besichtigung der auf dem Firmengelände befindlichen Werksfeuerwehr nicht fehlen. Den Tag ließ man dann gemeinsam auf einem Weingut außerhalb der Stadt bei ungarischer Musik, Wein und gutem Essen ausklingen. Am Sonntagvormittag nutze man bei Sonnenschein die Möglichkeit einer Stadtbesichtigung und am frühen Abend kehrte man wohlbehalten nach Blaibach zurück.