Am Freitag, 17. Januar 2020 blickte unsere Wehr auf das Jahr 2019 zurück, die Berichte zeugten von aktivem Vereinsleben und einem einsatzreichen Jahr.
Heinrich Krieger, der Vorsitzende der Wehr, begrüßte eingangs neben Kreisbrandinspektor Andreas Bergbauer, Kreisbrandmeister Alexander Beier und Inspektionsjugendwart Christian Miefanger auch Bürgermeister Wolfgang Eckl und dessen Stellvertreter Josef Speckner sowie den Ehrenvorsitzenden der Wehr, Alfred Knobloch. Ein besonderer Gruß des Vorsitzenden galt auch der Abordnung des Patenvereins, der Nachbarwehr aus Bärndorf.
Viele Aktivitäten im Verein
Schriftführer Alexander Ziereis ließ im Anschluss das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren. Zuvor bat er jedoch die Anwesenden um eine Gedenkminute für die vier in 2019 verstorbenen Vereinsmitglieder. Neben vielen jährlich wiederkehrenden Terminen, wie der Besuch von Vereinsfesten im Ort und darüber hinaus, kirchlichen Veranstaltungen aber auch Geburtstagsbesuchen und hob der Schriftführer mehrere Ereignisse besonders hervor. Hier zählten die Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbands im April dazu, bei der man wieder hunderte Gäste mit Speis und Trank versorgte. Ende Juli unternahm man einen Tagesausflug mit Wanderungen und nach einem sehr erfolgreichen Hallenfest Anfang August lud man gemeinsam mit der Feuerwehr Bärndorf Ende August zur „Blaulichtolympiade“. Hier wurde zahlreichen Kindern beispielsweise erklärt, wie man einen Notruf richtig absetzt, aber auch Spiele rund um das Thema Feuerwehr standen auf dem Programm. Im September und Oktober standen weitere gemeinsame Termine mit der Nachbarwehr Bärndorf auf dem Programm, so die Fahrt zum „Erlebnistag Feuerwehr“ nach Passau und der gemeinsame Jahrtag im Oktober. Im Advent brachte die Idee des Ehrenvorsitzenden Alfred Knobloch, ein Feuerwehr-Adventskalender, über 500 Euro für das neue Löschfahrzeug ein, ehe man beim Weihnachtsmarkt wieder unzählige Gäste mit Speis und Trank bewirtete.
Schriftführer Alexander Ziereis ließ im Anschluss das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren. Zuvor bat er jedoch die Anwesenden um eine Gedenkminute für die vier in 2019 verstorbenen Vereinsmitglieder. Neben vielen jährlich wiederkehrenden Terminen, wie der Besuch von Vereinsfesten im Ort und darüber hinaus, kirchlichen Veranstaltungen aber auch Geburtstagsbesuchen und hob der Schriftführer mehrere Ereignisse besonders hervor. Hier zählten die Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbands im April dazu, bei der man wieder hunderte Gäste mit Speis und Trank versorgte. Ende Juli unternahm man einen Tagesausflug mit Wanderungen und nach einem sehr erfolgreichen Hallenfest Anfang August lud man gemeinsam mit der Feuerwehr Bärndorf Ende August zur „Blaulichtolympiade“. Hier wurde zahlreichen Kindern beispielsweise erklärt, wie man einen Notruf richtig absetzt, aber auch Spiele rund um das Thema Feuerwehr standen auf dem Programm. Im September und Oktober standen weitere gemeinsame Termine mit der Nachbarwehr Bärndorf auf dem Programm, so die Fahrt zum „Erlebnistag Feuerwehr“ nach Passau und der gemeinsame Jahrtag im Oktober. Im Advent brachte die Idee des Ehrenvorsitzenden Alfred Knobloch, ein Feuerwehr-Adventskalender, über 500 Euro für das neue Löschfahrzeug ein, ehe man beim Weihnachtsmarkt wieder unzählige Gäste mit Speis und Trank bewirtete.
Leichtes Plus dank Spenden
Kassier Wolfgang Eckl berichtete der Versammlung von einem leichten Überschuss in der Vereinskasse. Dieser sei jedoch nur aufgrund teils sehr großzügiger Spenden möglich gewesen, da im vergangenen Jahr auch einige größere Investitionen getätigt worden waren. Negativ fallen auch die hohen Bankgebühren auf, so der Kassier. Für die Kassenprüfer sprach Hans Nagl dem Kassier Lob für seine einwandfreie Arbeit aus.
Für den aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Kommandanten Thomas Raab blickte dessen Stellvertreter Johannes Graßl auf das vergangene Jahr zurück. „Was wäre eine Kommune ohne Feuerwehr“, so Graßl. Momentan sei man in der Zeit einer zunehmenden Individualisierung, bei der es immer mehr nur noch um den Einzelnen gehe. In einer Zeit, wo sich viel um sich selber drehe, sei die Feuerwehr ein Vorbild, da es nicht nur um die Hilfe für andere gehe, sondern auch der Zusammenhalt und die Gemeinschaft großgeschrieben wird, so Johannes Graßl.
Für den aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Kommandanten Thomas Raab blickte dessen Stellvertreter Johannes Graßl auf das vergangene Jahr zurück. „Was wäre eine Kommune ohne Feuerwehr“, so Graßl. Momentan sei man in der Zeit einer zunehmenden Individualisierung, bei der es immer mehr nur noch um den Einzelnen gehe. In einer Zeit, wo sich viel um sich selber drehe, sei die Feuerwehr ein Vorbild, da es nicht nur um die Hilfe für andere gehe, sondern auch der Zusammenhalt und die Gemeinschaft großgeschrieben wird, so Johannes Graßl.
700 Übungs- und 550 Einsatzstunden
Zum Ende des vergangenen Jahres könne man auf 55 aktive Feuerwehrdienstleistende zurückgreifen, darunter vier Frauen, so der Vizekommandant. Die Altersstruktur sei erfreulich, da derzeit viele jüngere Mitglieder, aber auch erfahrene Kameraden zur Mannschaft gehören. Für Nachwuchs sei bestens gesorgt, dank der Jugendfeuerwehr und der im vergangenen Jahr gestarteten Kinderfeuerwehr, so Graßl. Hier galt sein Dank Elisabeth Ziereis und Simone Brandl, die diese ins Leben gerufen haben. Der Ausbildungsstand sei nach wie vor sehr hoch und dank des großen Anteils an Führungskräften und 19 einsatztauglichen Atemschutzgeräteträgern sei auch die Tagesalarmsicherheit gegeben. Die Gruppenführer seien in Blaibach auch voll in die Übungsplanung und –durchführung eingebunden und dies funktioniere sehr gut, so Graßl.

Im Jahr 2019 nahmen auch wieder einige Aktive an Lehrgängen teil und man habe an verschiedenen Übungen in der eigenen Feuerwehr, aber auch überörtlich teilgenommen. Insgesamt absolvierten die Aktiven der Wehr bei 27 Übungs- und Ausbildungsveranstaltungen über 700 Stunden, wobei der Redner die Heißbrandausbildung in Bad Kötzting sehr positiv heraushob. Neu ins Leben gerufen worden seien die Gruppenführer-Stammtische, bei der neben aktuellen Themen auch beispielsweise Einsatztaktik auf dem Programm stehe und natürlich auch Kameradschaft. Kameradschaft und Kompetenz werde grundsätzlich in Blaibach großgeschrieben, so der Vizekommandant. Neben dem bereits beauftragten und für Herbst zur Auslieferung geplantem neuen Einsatzfahrzeug seien vor kurzem auch neue Atemschutzgeräte eingetroffen, so Johannes Graßl. Als nächstes Projekt werde man die Auswahl und Beschaffung neuer Schutzanzüge in Angriff nehmen. In 2019 habe man insgesamt 47 Einsätze bewältigt, darunter 5 Brand-, 29 THL-Einsätze und 13 sonstige Hilfeleistungen, in Summe rund 550 Stunden. Neben den zahlreichen schneebedingten Einsätzen am Jahresanfang ging das Jahr am 10. Dezember mit dem Brand in der Blaibacher Ortsmitte zu Ende. Hier erwähnte der Vizekommandant auch nochmals die lobenden Dankesworte des Brandleiders.
Aktive Jugendfeuerwehr
Der vor einem Jahr neugewählte Jugendwart Christian Amberger blickte bei seinem ersten Jahresbericht auf die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr zurück. Derzeit bestehe diese aus acht Mitgliedern, der Jugendwart hoffe aber nicht nur dank der neu ins Leben gerufenen Kinderfeuerwehr auf Nachwuchs in der Zukunft. Neben der Mithilfe bei verschiedenen Veranstaltungen und Festen habe die Jugendgruppe auch Einsatzübungen durchgeführt und diverse Ausbildungsveranstaltungen abgehalten.

Sieben Jugendliche haben sich beim Wissenstest 2019 beteiligt, beim Familienfeuerwehrtag in Arndorf habe man den 6. Platz erreicht. Sehr gut angekommen sei auch der Übungstag gewesen, bei dem man bis Mitternacht mehrere Übungsszenarien nacheinander abgearbeitet habe.
Aufnahme per Handschlag
Insgesamt seien im vergangenen Jahr 25 Übungen mit rund 240 Stunden absolviert worden. Für 2020 seien wieder verschiedene Arbeitseinsätze, Übungen, aber auch der Besuch Integrierten Rettungsleitstelle und der Berufsfeuerwehr in Regensburg geplant. Sehr erfreut war Jugendwart Christian Amberger, dass er am Ende seines Berichts gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Heinrich Krieger und Vizekommandant Johannes Graßl als neues Mitglied in die Jugendfeuerwehr Andreas Aschenbrenner per Handschlag aufnehmen durfte.

Weg frei für die Kinderfeuerwehr
Schriftführer Alexander Ziereis ergriff während der Versammlung noch einmal das Wort und erklärte den Anwesenden kurz die Notwendigkeit der Änderung der Vereinssatzung. Einige kleine Passagen müssen geändert werden, damit nach dem Beschluss durch den Gemeinderat und des Verwaltungsrats nun mit der Zustimmung der Mitgliederversammlung einer offiziellen Gründung der Kinderfeuerwehr nichts mehr im Wege stehe. Die anwesenden 47 Mitglieder stimmten einstimmig für die Aufnahme einer Kinderfeuerwehr in die Feuerwehr Blaibach.
21 Kinder bei der Kinderfeuerwehr
Elisabeth Ziereis berichtete im Anschluss über die bereits vielfältigen Aktivitäten der neuen Kinderfeuerwehr. Nach einem Rückblick über die Planungsphase fiel der eigentliche Startschuss mit einem Infonachmittag am 7. September, zu dem bereits 30 Kinder gekommen waren. Seitdem werden monatliche Treffen abgehalten mit Themen wie Erste Hilfe, Notruf aber auch Basteln und viel Gemeinschaft.

Derzeit gehören bereits sieben Mädchen und 14 Jungen der Kinderfeuerwehr an. Als Ausblick zählte die Kinderfeuerwehrwartin die Teilnahme an der Kinderfeuerwehrolympiade im Landkreis Cham aber auch die Anschaffung einheitlicher Warnwesten und T-Shirts auf. Auch könne man nach der erfolgten Satzungsänderung eine offizielle Gründungsfeier durchführen. Abschließend dankte sie den vielen Unterstützern und Helfern, die bei der Planungsphase und auch bei den bisher schon durchgeführten Nachmittagen mitgeholfen haben.
Lob vom Inspektor
Kreisbrandinspektor Andreas Bergbauer sprach bei seinem Grußwort von einem „geballten Rückblick“ bei der Feuerwehr Blaibach. Bilanz könne man ziehen, wenn etwas geleistet wird. In Blaibach sei dies sowohl im Verein als auch im Aktiven Bereich und in der Jugendarbeit gegeben. In Blaibach sei die gewohnte Schlagkraft, „Kompetenz und Kameradschaft“, vorhanden. Die Altersstruktur in der Präsentation des Kommandanten zeige, wie wichtig eine gute Mischung sei. Auch die neue Kinderfeuerwehr sei richtig und wichtig für Zukunft, so Bergbauer. Wichtig sei auch der gelegte Fokus auf die Atemschutzgeräteträger, lobend erwähnte der Kreisbrandinspektor auch die rege Nutzung des Lehrgangsangebots in der Inspektion und dankte für die Unterstützung der jeweiligen Kameraden in den Sondereinheiten in seinem Bereich. Die Vorfreude auf das neue Fahrzeug gebe sicher nochmals einen Motivationsschub für die Mannschaft, so KBI Bergbauer. Das Thema der Zukunft sei klar der Mensch, weniger die Kosten. Ohne Personal könne man weder Fahrzeug noch Gerät nutzen. Leider fehle es heutzutage oft an Respekt und Anerkennung für das Ehrenamt, mahnte der Kreisbrandinspektor.
Bürgermeister Wolfgang Eckl: Die Kinderfeuerwehr ist "eine tolle Idee"
Bürgermeister Wolfgang Eckl sprach bei seinem Grußwort von einer aktiven und lebendigen Feuerwehr und dankte im Namen der Gemeinde für die durchgeführten Übungen und die Einsatzbereitschaft. Kameradschaft und Kompetenz sei wichtig, die Feuerwehr Blaibach sei in beiden Punkten sehr gut. Lobend sprach er über die hervorragende Leistung beim Brand im Dezember 2019, negativ merkte er die Behinderung und Beleidigung von Einsatzkräften an. Die Kinderfeuerwehr bezeichnete Eckl als „Tolle Idee“, denn so könne man den Kindern die Angst vor der Feuerwehr nehmen und sie bekommen bereits wichtiges Wissen vermitteln. Überrascht sei Eckl, wie leicht die neuen Atemschutzgeräte sind, er selber habe früher noch die „schweren“ getragen. Zum neuen Fahrzeug merkte er abschließend an, dass die Gemeinde zwar alles kaufen könne, doch ohne eine Mannschaft nutze dies nichts. Positiv nahm er die Überlegungen zur Beschaffung neuer Schutzanzüge auf, jedoch müsse man zuerst für die Nachbarwehr Bärndorf ein neues Einsatzfahrzeug beschaffen.
Inspektionsjugendwart Christian Miefanger, der erstmals seit Amtsantritt in Blaibach zu Gast war, stellte sich kurz vor und informierte, dass er sich heuer beim Jugendleistungsabzeichen eine Sammelabnahme wünsche. Damit solle auch Jugendlichen aus Feuerwehren mit einer kleinen Jugendgruppe der Erwerb dieses Abzeichens ermöglicht werden.
Ehrung verdienter Kameraden
Im Verlauf des Abends durften Vizekommandant Johannes Graßl und der Vereinsvorsitzende Heinrich Krieger auch langjährige aktive Kameraden und treue Vereinsmitglieder ehren. Bereits zehn Jahre aktiven Feuerwehrdienst leistet Josef Bielmeier, der dafür eine Urkunde und einen Ärmelstreifen für seine Uniform erhielt. Simon Eckl und Sebastian Lippert sind ebenfalls zehn Jahre aktiv, ihnen wird die Ehrung nachgereicht. Schon zwanzig Jahre Feuerwehrdienst leistet Matthias Frohnauer, für 25 Jahre Einsatzdienst durften Markus Frohnauer und Johann Seiderer junior eine Urkunde entgegennehmen. Bereits 30 Jahre aktiv ist Alexander Knobloch, stolze 40 Jahre gehören David Christl, Josef Schedlbauer und Michael Seiderer zur aktiven Mannschaft der Wehr. Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit durfte Josef Müller eine Urkunde entgegennehmen, lange 60 Jahre der Feuerwehr treu sind Johann Vogl und Karl Hölzl. Karl Hölzl konnte die Ehrung jedoch leider nicht persönlich entgegennehmen, ihm wird die Urkunde nachgereicht.
