Einsatzort: Kötztinger Straße, Miltach
Datum und Uhrzeit: 25.08.2013, 1.45 Uhr
Alarmstufe: Brand 3, Personen im Gefahr
Alarmstichwort: Brand Wohnhaus
In der Nacht zum 25. August 2013 wurden die FF Blaibach gegen 1.45 Uhr zu einem Wohnhausbrand in Miltach alarmiert. Gemäß Alarmdurchsage wurden noch drei Personen im Gebäude vermutet. Noch auf der Anfahrt teilte Kommandant und Einsatzleiter der FF Miltach, Johannes Bergbauer, mit, dass das Gebäude bereits im Vollbrand steht. Glücklicherweise waren zu diesem Zeitpunkt bereits keine Personen mehr in dem Gebäude.
Die wasserführenden Fahrzeuge wurden direkt an die Einsatzstelle beordert, zusätzlich vom Regen her eine Förderleitung aufgebaut. Die Kräfte der FF Blaibach waren an der rückwärtigen Gebäudeseite zur Brandbekämpfung eingesetzt. Das Feuer im Obergeschoss hatte dort bereits auf den Dachstuhl übergegriffen – teilweise war die Dachhaut zu diesem Zeitpunkt durchgebrannt. Nachdem das Feuer im Außenbereich rasch gelöscht werden konnte, wurden zwei Trupps unter schwerem Atemschutz über den angebauten Balkon zum Innenangriff an die vermeintliche Brandausbruchstelle beordert, während die Kräfte aus Miltach und Bad Kötzting von der Vorderseite mit Löschmaßnahmen begannen. Mit Hilfe der Wärmebildkamera stellte sich hier rasch ein Löscherfolg ein und bereits nach ca. einer halben Stunde konnte „Feuer aus" gemeldet werden. Im Anschluss wurden noch Nachlöscharbeiten durchgeführt. Die meisten Kräfte konnten gegen 4.00 Uhr aus dem Einsatz herausgelöst werden. Die Ortsfeuerwehr verblieb als Brandwache bis gegen 10.00 Uhr an der Einsatzstelle.
Das Lichtmastfahrzeug wurde zur großräumigen Ausleuchtung der Einsatzstelle eingesetzt. Insgesamt war die Feuerwehr Blaibach mit allen drei Einsatzfahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort.
Insgesamt wurden folgende Feuerwehren zu dem Wohnhausbrand alarmiert: FF Miltach, FF Oberndorf, FF Eismannsberg, FF Altrandsberg, FF Blaibach, FF Bad Kötzting sowie die Führungskräfte KBM Andreas Bergbauer, KBI Michael Stahl und KBR Hans Weber. Außerdem war der Rettungsdienst und die Polizei an der Einsatzstelle.