Kinderfeuerwehr: Wiedersehen nach langer Pause

Kinderfeuerwehr: Wiedersehen nach langer Pause

Fast eineinhalb Jahre konnte pandemiebedingt kein Treffen der Blaibacher Kinderfeuerwehr stattfinden, am 10. Juli 2021 war die Wiedersehens-Freude daher besonders groß.

Die Kinderfeuerwehrbeauftragten Elisabeth Ziereis und Simone Brandl freuten sich, dass fast alle der mittlerweile 26 Mitglieder starken Kinderfeuerwehr ihrer Einladung gefolgt waren. Gemeinsam mit mehreren Betreuerinnen und aktiven Feuerwehrmännern stand nach der langen Pause das Thema „Wasser“ auf dem Programm. An fünf Stationen durften die Kinder viel zu dem für die Feuerwehr besonders wichtigem Element erfahren und natürlich selber ausprobieren. An der ersten Station erfuhren die Kinder von Jugendwart Christian Amberger, wie ein Hydrant funktioniert und wie man daraus Wasser entnehmen kann. Anschließend durften sie ihre Geschicklichkeit beweisen und mit einem an Schnüren befestigten Eimer Wasser transportieren. An der nächsten Station bei Matthias Frohnauer kam das vielen Kindern vom Hallenfest der Feuerwehr Blaibach bekannte „Brandübungshaus“ zum Einsatz. Mit der Kübelspritze aus dem Feuerwehrauto galt es, zielsicher Bälle auf Verkehrsleitkegeln sowie die Figuren des Übungshauses umzuspritzen. Besonders spannend war die Station rund um das Thema Waldbrand. Die Kinder erfuhren dort, was zu einem Waldbrand führen kann und worauf sie beim Spaziergang im Wald achten müssen. Anschließend zeigte ihnen Kommandant Thomas Raab mit Hilfe einer Lupe, wie schnell ein Brand tatsächlich entstehen kann. Der Höhepunkt dieser Station war, dass die Kinder anschließend selber mit einem Waldbrandrucksack unter Anleitung von Sebastian Wiesmeier ein kleines Feuer löschen durften. Quasi ein wenig Physikunterricht gab es an der vorletzten Station bei Yannick Schötz. Hier ging es darum, welche Gegenstände schwimmen oder nicht schwimmen. Die Kinder überlegten gemeinsam, ob beispielsweise ein Korken, eine Kerze oder eine Glasmurmel schwimmen oder nicht. Den Abschluss bildete eine weitere lehrreiche Station. Hier wurden von Alexander Ziereis verschiedene Armaturen gezeigt, die im Feuerwehrauto mitgeführt werden. Beginnend vom Saugkorb über den Verteiler hin bis zu Strahlrohren wurde den Kindern erklärt, wie man Wasser beispielsweise aus einem Löschweiher bis zur Brandstelle transportieren kann. Da bei der Kinderfeuerwehr auch der spielerische Anteil nicht zu kurz kommen darf, durften die Kinder aus den verschiedenen Gerätschaften ein „Armaturenmännchen“ bauen.
Elisabeth Ziereis bedankte sich abschließend bei allen Kindern für deren Kommen und vorbildliches Mitmachen. Dank galt auch allen aktiven Feuerwehrlern an den Stationen sowie Teresa Baumgartner, Maria Frohnauer und Nadine Köppl, die zusammen mit den Kinderfeuerwehrbeauftragten jeweils eine Gruppe beim Durchlauf an den verschiedenen Stationen begleitet hatten.